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Arbeitsweise der verschiedenen CAD-Systeme...

Im Gegensatz zu den "Traumhaus-Planern" (wie z.B. Eleco®, Arcon®, TechnoCAD®, u.ä.) können mit LTplus architektur, Entwurf und Werkplanung mit ein und demselben Werkzeug in 2D und 3D erstellt bzw. wie mit einem elektronischen Stift gezeichnet werden. Bei den "Traumhaus-Planern" können zwar auch fachfremde Laien ein Gebäude zusammenklicken, eine normgerechte und detaillierte Weiterbearbeitung ist dann aber meist nicht, oder nur unter Zuhilfenahme von kostenpflichtigen Zusatzprogrammen, möglich.

"Objektorientierte Volumen-Modeller" (z.B. AutoCAD ADT, AllPlan®, ArchiCAD®, VectorWorks®, u.ä.) erfüllen diese Aufgaben da schon eher. Hier ist aber zu bedenken, daß auch diese Systeme nur den Detaillierungsgrad darstellen können, den Sie bereits im 3D-Entwurf konstruiert haben, d.h. ein automatisch generierter Schnitt durch ein schnell zusammengeklicktes Gebäude zeigt auch bei diesen Programmen nur ein undetailliertes 2D-Abbild dieses Modells. Die Detaillierung ist bei diesen Systemen ebenso wie der Entwurf, aufgrund ihrer meist allgemein gehaltenen und deshalb eher unkomfortablen 2D-Werkzeuge, oft ein recht aufwändiges Unterfangen...

LTplus architektur ist ein 2D/3D-Zeichenprogramm, das im Gegensatz zu den "Traumhaus-Planern" und den "Objektorientierten Volumen-Modellern" einfachste Bedienung mit allen Vorteilen eines elektronischen Systems verbindet. So kann man mit wenig CAD-Grundwissen schon nach kurzer Zeit den Entwurf bis zur detaillierten Werkplanung umsetzen.

Die gewonnenen Erfahrungen sind bei LTplus architektur aufgrund seiner offenen Strukturen nicht produktspezifisch, also nur beim jeweiligen kommerziellen Produkt anwendbar, sondern allgemein auf alle CAD-Programme übertragbar. Mit der hier gewonnenen fundierten CAD- und Computer-Erfahrung kann dann bei Bedarf, auch noch eines der erheblich teureren kommerziellen Programme gezielt ausgewählt und dann auch zusätzlich eingesetzt werden.

Es geht auch anders - jeder Aufgabe ihr angemessenes Werkzeug...

LTplus
architektur

LTplus
StandAlone

Vollversion

LTplus
StandAlone
Upgrade
Update

LTplus
StandAlone


Edu Lizenz

LTplus für
AutoCAD LT
IntelliCAD
ProgeCAD

Ist die LTplus architektur StandAlone Vollversion enthalten ?

ja

ja

ja

nein

Sind Architektur-Module enthalten ?

ja

ja

ja

ja

Ist ein zusätzliches Programm nötig ?

nein

ja
ein älteres LTplus

nein

ja
ein CAD - s.o.

Darf das Programm kommerziell genutzt werden ?

ja

ja

nein
Upgrade für 300.-€ nötig

ja

 

 

 

 

 

Preise
Stand 01/2017


590.- inkl. MwSt
inkl. IntelliCAD PRO
ArchitektenInitiative

300.- EUR

290.- EUR

590.- inkl. MwSt
zzgl. ca. 1500.-
für AutoCAD LT

 

Demo-Versionen & Test-Versionen ?

Den Programmier- und Marketing-Aufwand  für Testversionen und Vorführungen haben wir, als nicht-kommerzieller Verein, dann doch lieber in die Software selbst investiert. Testversionen und Vorführungen wurden bewußt in der Satzung ausgeschlossen, zum einen da die Architekten-Initiative das Programm inklusive Quellcode und ohne Kopierschutz oder Hardwarelock (Dongle) an die Kollegen weitergibt, zum anderen aus Kostengründen - und natürlich auch um uns von den kommerziellen Anbietern deutlich abzugrenzen.

Von kommerziellen Anbietern bereitgestellte Testversionen sind dagegen meist erheblich im Funktionsumfang eingeschränkt und müssen nach Ablauf der Testphase für viel Geld an Ihre momentane Hardware gebunden und per Registrierung explizit freigeschaltet werden. Dieser Vorgang ist dann bei jeder Installation bzw. bei jedem Austausch von Hardware-Komponenten erneut notwendig. Diese Möglichkeit wird obendrein von den meisten kommerziellen Anbietern auf ca. 2 Jahre begrenzt, d.h. wenn Sie keinen Wartungsvertrag mit Update-Zwang abschliessen, funktioniert ein solches Programm nach einem Rechner- oder Komponentenwechsel nicht mehr.

Die ArchitektenInitiative e.V. setzt dagegen auf kostenlose Demo-Versionen, die die Funktionen der Programme 1:1 bei der professionellen Arbeit zeigen und beschreiben. Die jeweilige LiveDemo spart die Zeit der Einarbeitung in z.B. AutoCAD/LT, MS-Access oder IntelliCAD, und erklärt wie man professionell mit dem jeweiligen System arbeitet. Die Demo-Version zeigt damit alles was das Programm leistet - nicht mehr und nicht weniger...

Referenzadressen & Vorführungen ?

Die kostenlose Demo-Version, zeigt und erklärt bereits die Funktionen der Programme 1:1 bei der professionellen Arbeit. Adressen von Kollegen geben wir, wie im AI Konzept beschrieben ( siehe unter DATENSCHUTZ ) , definitiv nicht weiter.

Kein Hardware-Lock (Dongle), Registrierungs-, oder Updatezwang

Alle Programme der ArchitektenInitiative e.V. werden unkompliziert, inklusive Quellcode und ohne Kopierschutz oder Hardware-Lock (Dongle) an die Kollegen weitergegeben. Es gibt bei uns auch keinen Registrierungs-, oder Updatezwang.

es geht auch anders...

 
 

 

  IntelliCAD vs. BricsCAD, ZWcad, ...

Die meisten IntelliCAD-Anbieter beschäftigen sich seit dem ersten Release wohl mehr mit der Vermarktung, anstatt bekannte Fehler zu beseitigen, oder sie entscheiden sich für eine konsequente Umfirmierung (BricsNET, BricsCAD, BricsSYS, ...) um einer notwendigen Programmverbesserung zu entgehen - Marketing genügt hier wohl...

Das belgische Unternehmen Bricsys NV  bietet ein kommerzielles IntelliCAD als direkte Konkurrenz zu AutoCAD an, d.h. es wird versucht sich diesem sowohl in der Arbeitsweise als auch preislich immer mehr anzunähern.

Dies ist wohl auch der Grund warum die Marketingabteilung von Bricsys NV  kaum noch auf unsere Bedürfnisse als Anwender achtet, wie z.B. flexible einfache und schnelle Bedienung des Programmes. Im aktuellen BricsCAD werden, wie auch beim kleinen AutoCAD LT immer mehr nützliche Funktionen entfernt oder durch umständlichere ersetzt, sodaß für Drittanbieter kaum noch die Möglichkeit besteht beispielsweise eine komfortable Architektur-Applikation zu entwickeln. Damit bleibt das Angebot auf die von BricsCAD und deren Partnern entwickelten Applikationen beschränkt.

Gleiches gilt für den chinesischen Hersteller ZWSOFT. Dieser hat seinen Sitz in Guangzhou, China und weitere Niederlassungen in Beijing, Shanghai, und Wuhan. Auch dieser kommerzielle Anbieter versucht mit einem **proprietären IntelliCAD
Kunden in Deutschland an sich zu binden.


Als **proprietär werden IntelliCADs bezeichnet , die stark vom ITC-Quellcode abweichen und nicht mehr vollständig AutoCAD-kompatibel und offen programmierbar sind, d.h. diese IntelliCADs haben folgende massive Einschränkungen für uns Anwender :
 

  • gewohnte, flexibel und professionell einsetzbare Standard-Befehle werden aufgrund von Marketing-Überlegungen durch "neue Features", also meist umständlichere Eigenentwicklungen ersetzt
     

  • Lisp wird verschlüsselt eingesetzt, ist damit von der jeweiligen Compiler-Version abhängig und kann durch diesen in seiner Funktion massiv eingeschränkt werden. Frei verfügbare Programme aus dem Internet sind meist nicht mehr ohne aufwändige Anpassung lauffähig
     

  • Ergänzung und Anpassung der Programmoberfläche durch Drittanbieter, oder den Anwender selbst, wird erschwert oder unmöglich gemacht. So können z.B. Menüdateien und Icons nicht mehr automatisch eingebunden werden, weil in den MNUs der Zeilenumbruch für komplexere Makros nicht mehr zulässig ist und die Pfade zu den Icons einzeln, manuell und immer absolut vom Anwender angegeben werden müssen.
     


Damit sind für diese proprietären IntelliCADs massive Anpassungen in der jeweiligen Programmierung notwendig, die sich nur noch für kommerzielle Anbieter auszahlen, weil diese in erster Linie an einer effektiven Kundenbindung und Vermarktung interessiert sind.

Aufgrund dieser neuen Marketing-Features ist es sogar Bricsys NV selbst, seit 2007 nicht mehr möglich seine bisher vertriebene Architektur-Applikation BricsCAD-Architecturals auf den neueren hauseigenen BricsCAD-Versionen zum Laufen zu bringen !
 

es geht auch anders...


 

 


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eine kleine Entscheidungshilfe...

 

Da aufgrund des Preis-/Leistungsverhältnis bei den meisten Kollegen nur zwischen LTplus architektur StandAlone und LTplus architektur für AutoCAD LT gewählt wird, soll hier auch nur für diese eine kleine Hilfe zur Entscheidungsfindung gegeben werden.

Auch die ArchitektenInitiative hat eine Lizenz für den CAD-Kern von LTplus-IntelliCAD-2000 erworben. Die IntelliCAD-2000-CAD-Engine wurde von der Visio-Corporation, dem grössten Hersteller von Grafik-Software, vertrieben und mit der Non-Profit-Organisation ITC (IntelliCAD Technology Consortium) zunächst bis 2001 als OpenSource ins Netz gestellt. Visio wurde mittlerweile von Microsoft übernommen und firmiert nun als Microsoft's VisioDivision.

Damit kann LTplus architektur als StandAlone Vollversion weitergegeben werden, d.h. ein zusätzliches Programm wie z.B. AutoCAD LT ist nicht erforderlich. 

 

Preis...

In LTplus architektur StandAlone ist der LTplus-IntelliCAD-2000-Kernel bereits enthalten, d.h. die zusätzlichen Kosten für ein AutoCAD LT (ca. 1500.-EUR) fallen auch für die ArchitektenInitiative weg. LTplus kann deshalb noch günstiger an Kollegen weitergegeben werden. Daneben ergibt sich der günstige Preis zusätzlich aus der Tatsache, daß die ArchitektenInitiative e.V. keine kommerzielle Firma, sondern eine echte Non-Profit-Vereinigung ist.

 

Leistung...

In der LTplus architektur StandAlone konnten die Architekturfunktionen komfortabel umgesetzt werden, weil der LTplus-IntelliCAD-2000-Kernel, anders als AutoCAD LT, über mächtige Programmiersprachen erweitert werden kann.

Die Anpassung und Erweiterung des stabilen LTplus-IntelliCAD-2000-Kernels geschieht mittels der Programmiersprachen C++ , COM, ADS, und LISP. Letztere ist schnell erlernbar und damit ideal um als Anwender eigene Wünsche auch schnell selbst umzusetzen. Der LISP-Quellcode wird an die Kollegen weitergegeben, so daß diese auch unter Zuhilfenahme von kostenlos im Internet erhältlichen LISP-Beispielen, das Programm an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen können.

AutoCAD LT ist nur per "DIESEL", einer minimalen englischen Programmiersprache mit eingeschränktem Befehlssatz, zu programmieren bzw. zu erweitern - wodurch sich die von Autodesk beabsichtigten Einschränkungen gegenüber LTplus architektur StandAlone erklären.
 

es geht auch anders...

  LTplus architektur StandAlone Vollversion LTplus architektur
für AutoCAD LT 2009-2017
Pures AutoCAD LT ohne
Bau-Applikation !
Architektur-Module:

Wand, Öffnung, Tür, Fenster, Treppe, Sturz, Brüstung, Stahlprofile, Aussparung, Städtebau, Werkplanung, Architektur-Symbole, Bewehrung, Mengenermittlung, Stücklisten, u.v.m., ...

 

ja

 

 

ja

 

 

nein
Elemente müssen
mühsam selbst erstellt werden

 

Baugerechte Bemassung

ja

ja

nein

AutoCAD Befehlszeile

ja

ja

ja

AutoCAD Menü

ja

ja

ja

Autodesk Development System (ADS)

ja

nein

nein

Tools, z.B. Vektorisierung

ja

ja

nein

AutoCAD DWGs und DXFs

ja

ja

ja

DWG als natives Dateiformat

ja

ja

ja

Darstellung von Rasterbildern

ja

ja

ja

AutoLISP (inkl. DCL)

ja

nein

nein

MTEXT inkl. externem Editor

ja

ja

ja

Layer Explorer

ja

ja

ja

Blockverwaltung

ja

ja

ja

Bau-Schraffuren

ja

ja

nein

AutoCAD 3D Operationen

ja

nein

nein

3D-Körper

ja

ja

nein

Kontextmenü

ja

ja

ja

Script Recorder

ja

nein

nein

Anpassung von Menü, Werkzeugkästen,...

ja

ja

ja

Schnellzugriff Layereigenschaften

ja

ja

nein

Freihandskizzen

ja

nein

nein

SketchIT

ja

nein

nein

Kotenbemassung

ja

nein

nein

Quick-Kettenbemassung

ja

nein

nein

Datenbankanbindung

ja

nein

nein

Layer-Projekt-Status

ja

ja

nein

Quick Render

ja

ja

ja

Verdeckte Linien

ja

ja

ja

Bau-Bemassung (Hochzahl)

ja

ja

nein

Vektorisierung Lagepläne

ja

ja

nein

PDF Import

ja

ja

nein

DXF Import

ja

ja

ja

HPGL Import

ja

ja

nein

3D-Freiform-Modeller:

Boolesche Operationen, Shading, Render,
Raytrace, Animationen, Walkthrough, Präsentation,
Materialien und Texturen

ja

ja

nein

Kostenlose Hotline

ja

ja

nein

Updateberechtigung unabhängig von der vorhandenen Version

ja

ja

nein

Deutschsprachige Version

ja

ja

ja

       

Preise
Stand 01/2017

  590.- inkl. MwSt
inkl. IntelliCAD PRO
© ArchitektenInitiative

590.- inkl. MwSt
zzgl. ca. 1500.-
für AutoCAD LT

ca. 1500.-
nur AutoCAD LT
© Autodesk Inc. USA

 

Vergleich...

Wie man sieht gibt es beim kleinen AutoCAD LT keinen Zusammenhang zwischen Leistung und Preis, dieser wird wohl eher über eine aufwendige Marketingorganisation durchgesetzt.

Der LTplus-IntelliCAD-2000-Kernel kann mit der komfortablen und weltweit etablierten Sprache "AutoLISP" erweitert werden. Programmerweiterungen für spezielle Aufgabenbereiche, Workarounds zur allgemeinen Funktionserweiterung, oder einfach nur Ihre individuelle Anpassungen, können deshalb leicht selbst erstellt, oder in riesiger Auswahl, meist kostenlos, aus dem Internet bezogen werden.

Daneben können Sie erweiternde Funktionen mit C++ direkt, oder jeder anderen Hochsprache via COM-Schnittstelle erstellen. Auch über VBA, enthalten in den anderen Produkten der Microsoft-Office-Familie, kann Microsoft's IntelliCAD von diesen direkt angesteuert werden.

Alle eingesetzten Programmiersprachen bedienen sich, wie bei der gesamten Microsoft-Office-Familie gewohnt, des engl. Befehlssatzes des jeweiligen Programmes. Einer individuellen Anpassung sind damit kaum noch Grenzen gesetzt. So wird beispielweise die eingeschränkte Funktionalität der Undo-Funktion, durch eine zusätzliche Zurück-Funktion innerhalb der komplexen Architektur-Funktionen unterstützt, um ein rein von Windows abhängiges Verhalten der Funktion weitestgehend zu verhindern. Die originäre Undo-Funktion von IntelliCAD wird von Windows selbst über die von Microsoft unabhängig aktualisierten Microsoft-Foundation-Classes gesteuert, und ist damit bekanntermassen bei komplexen Funktionsabläufen stark von der jeweiligen Hard- und Software-Konfiguration des jeweiligen Windows Arbeitsplatzes abhängig.

Es geht auch so...

 

 

 

 

Fazit...

Wer also bereits eine AutoCAD LT Version besitzt, bauspezifisch aber genauso wie gewohnt weiterarbeiten möchte, auf Erweiterungen durch kostenlose LISP-Programme aus dem Internet oder aus Fachzeitschriften verzichten möchte, dürfte mit LTplus architektur für AutoCAD LT bereits zufrieden sein. Die Nutzung von purem AutoCAD LT ohne eine Architektur-Applikation ist ein mühsames Unterfangen...

Sollten Sie aber kein AutoCAD LT besitzen, Wert auf mehr Unabhängigkeit durch professionelle Programmiersprachen wie LISP und C++ legen, und Interesse an der Weiterentwicklung von nicht-kommerziellen Programmen haben, dann sollten Sie LTplus architektur StandAlone nicht nur wegen wegen des erheblich günstigeren Gesamtpreises in Betracht ziehen. LTplus architektur enthält die notwendigen bauspezifischen Planungswerkzeuge für die Entwurfs- und Zeichnungserstellung in der Architektur, d.h. ein zusätzliches Programm wie z.B. AutoCAD LT ist bei dieser StandAlone-Version nicht erforderlich.

 

 


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HARDWAREANFORDERUNGEN

Die Anforderungen sind nicht sonderlich hoch, hier ist in erster Linie die Qualität und die Abstimmung der Komponenten ausschlaggebend. Unsere Bürorechner und Baustellen-Notebooks haben wir natürlich nicht bei "GEIZ IST GEIL" ,  "ICH BIN DOCH NICHT BLÖD" ***  oder noch schlimmer im Lebensmittelgroßmarkt beschafft, sondern wurden vom Fachhändler vor Ort nach den individuellen Bedürfnissen eines professionellen CAD-Rechners zusammengestellt.

*** beide Elektro-Discounter gehören, trotz anderslautender Werbebotschaft, zur gleichen Aktiengesellschaft...

Da spezielle CAD-Grafikkarten kaum noch vertrieben werden, richtet sich hier die Auswahl nach der Unterstützung der openGL-Schnittstelle, die bei CAD-Systemen für eine schnellere Bildschirmdarstellung beim Zoomen Verwendung findet. Die in erster Linie für Computer-Spiele optimierte Massenware unterstützt diese vektororientierte Darstellung häufig nur noch rudimentär. Grafikkarten mit einem Grafikprozessor von ATI bzw. AMD liefern hier meist gute, auch auf openGL hin optimierte Leistung, und bieten auch aktuelle Treiber-Updates an. Aktuell auf CAD hin optimiert ist beispielsweise die ATI FirePro - Info herstellerneutral aus Wikipedia : FirePro ist ein Markenname der Firma Advanced Micro Devices (AMD) für professionelle Grafikkarten. ATI FirePro 3D bezeichnet eine Serie professioneller 3D-Grafikkarten, welche für verschiedene Anwendungen aus den Bereichen CAD/CAM/CAE, Animation, Visualisierung, Simulation etc. zertifiziert sind. Für Spiele oder normale Büroanwendungen bringen diese Karten dagegen keinerlei Vorteile, obwohl sie wie ihre Radeon-Brüder auch Direct3D beherrschen. Die FirePro 3D ist der Nachfolger der bisherigen ATI FireGL. Von AMD gibt es mit der ATI FirePro V 4900 damit auch eine günstige Karte (ca. 150.-€) für den CAD-Profibreich. Als weitere aktuelle hochwertige Mainstream Karten wären zu nennen: AMD Radeon HD 6950 und NVIDIA GeForce GTX 560 Ti (Stand 11/2011).

Hier können Sie sehen wo Ihre Grafikkarte im Vergleich zur AMD-Referenz ATI FirePro V 4900 liegt: http://www.videocardbenchmark.net/video_lookup.php?gpu=FirePro+V4900. In diesem Vergleich nicht aufgeführte Grafikkarten und Onboard-Chips sind mit einer Testleistung unter 350 nur noch für Büroanwendungen wie Word nicht aber für Grafikanwendungen zu gebrauchen. Sie werden deshalb wenn überhaupt noch zu einem Strassenpreis von ca. 25.-€ angeboten.

Fazit:

Zunächst sollte man einen CAD-Rechner in erster Linie als solchen behandeln und ihn nicht gleichzeitig mit Unterhaltungssoftware ausstatten. Die Computermaus, also das zentrale Werkzeug beim CAD, kann gar nicht hochwertig genug sein. Hier sind heutzutage kabellose, gelenkschonende Infrarot-Mäuse mit hoher Genauigkeit (Auflösung) und dem dazu notwendigen Mauspad empfehlenswert, z.B. Microsofts Natural Wireless Laser Mouse 6000 oder Logitech MX 1100 (ab 45.-€). Hier scheinen unter den aktuellen Windows-Systemen die Eigenprodukte von Microsoft, ggf. mit dem derzeit von Microsoft empfohlenen Workaround, am ehesten ruckelfrei zu funktionieren:

http://www.winboard.org/win7-64-bit-version/148786-maus-ruckelt.html

http://www.chip.de/news/Win-8.1-Maus-Ruckler-Microsoft-veroeffentlicht-Patch_65235087.html

Natürlich ist es wichtig, eine für CAD geeignete Grafikkarte, oder zumindest keine ausgesprochene Spielekarten einzusetzen, da diese pixelorientierten Karten mit den mathematisch exakten Vektorfunktionen nur wenig anzufangen wissen. Was nicht heissen soll, daß eine teurere Karte für CAD nötig wäre. Eine ATI FirePro V 4900 für ca. 150.-EUR ist besser als ein ebenso teurer Onboard-Chip, der gerade noch für ein Malprogramm ausreichend ist und auch besser als eine für Spiele optimierte Nvidia-Grafikkarte für 750.-€. Zum Vergleich verschiedener Grafikkarten mit empfehlenswerten Karten, die trotz älteren Datums immer noch ausreichen, sehen Sie sich beispielsweise die nachfolgende Orientierungshilfe von Autodesk an. Wählen Sie hier auch für LTplus und andere CAD-Systeme AutoCAD als passendes Vergleichs-Produkt : 

http://www.autodesk.com/graphics-hardware

Das Marketing setzt heute wohl wieder auf klare Abgrenzung von Consumer-/Office-/Spiele-Rechnern und CAD-Grafik-Workstations. Fragt man Jugendliche nach einem brauchbaren Spielerechner mit flotter Grafik ist die Antwort ein Power-Rechner ab 1000.-€ mit zusätzlicher Grafikkarte für mind. 500.-€. CAD-Grafik-Workstations werden, z.B. von HP als HP Workstation Z420 Start ab 1800.-€ angeboten. In beiden Fällen ist es der Rechner allein, also ohne Bildschirm, hochauflösender Maus, gutem Keyboard. Was nicht heissen soll, daß man mit den Hardwaretips auf unserer Homepage nicht auch einen brauchbaren CAD-Rechner für unter 1000.-€ zusammenstellen kann...

Weitere Informationen & Beispiele:

Mausruckler...

Ausgerechnet das Touch-optimierte neue Microsoft-Betriebssystem Windows 8.1 bereitet Probleme mit der klassischen Steuerung via Maus bei aktuellen Spielen und Grafik-CAD-Programmen. Nun hat Microsoft einen Bug bei der Maussteuerung, der vor allem Gamer und CAD-Grafikanwender betrifft, im eigenen Support-Forum bestätigt. Laut dem Software-Hersteller kann es sogar zu drei unterschiedlichen Störungen bei der Zusammenarbeit von Windows 8.1 und Mäusen geben: Der Mauszeiger kann einerseits "zittern", also ruckartig die Position wechseln und dann zur alten zurückkehren. Außerdem kann die Skalierung der Bewegung des Mauszeigers versagen, die von der Maus zurückgelegte Stecke wird dann nicht akkurat auf den Bildschirm übersetzt. Und dann kann es gerade Spielern noch passieren, dass Windows eine hohe Aktualisierungsrate der Maus nicht akzeptiert und selbst eine niedrigere anzeigt. All diese Probleme haben zahlreiche Forenpostings frustrierter Anwender ausgelöst, die sich über eine ungenaue und teilweise auch arg mit einer Zeitverzögerung versehene Maussteuerung unter den aktuellen Windows-Versionen beklagen (über die Systemaktualisierung hat Microsoft den Fehler mittlerweile auch auf Windows 7, 8 und 10 übertragen). Microsoft selbst hat nach eigenen Angaben noch keine Lösungen für die Maus-Probleme und kann auch noch keinen Termin für einen Patch nennen. http://www.chip.de/news/Win-8.1-Maus-Ruckler-Microsoft-veroeffentlicht-Patch_65235087.html

Einen möglichen Workaround nennt Microsoft allerdings: Nach einem Rechtsklick auf das Icon einer betroffenen Anwendung können die Nutzer unter den Kompatibilitäts-Einstellungen die Display-Skalierung deaktivieren und außerdem das Programm dazu zwingen, im Kompatibilitätsmodus für eine ältere Windows-Version zu starten.

Starten Sie also das Programm im Kompatibilitätsmodus für WinXP Sp3 (damit vermeidet Win7/8/8.1 die fehlerhafte neue Display-Maus-Skalierung und bietet vorteilhafte zusätzliche Eigenschaften der XP-Version, die in der aktuellen Windows-Version fehlen) oder nutzen Sie einen der Tips aus unserem AI.Forum und die Mausruckler unter Win7/8 gehören der Vergangenheit an...

Seit Version 15 setzt LTplus automatisch die passende Fadenkreuzgrösse und zeichnet damit jetzt auch unter Windows 8/8.1 und 10 "ruckelfrei"...

Aktueller Grafikkarten-Treiber...

Entscheidend ist auch der aktuelle Grafikkarten-Treiber vom jeweiligen Karten-Hersteller, der natürlich den meist älteren Microsoft-Treibern vorzuziehen ist, weil nur aktuelle Grafikkarten-Treiber, die für CAD wichtige OpenGL-Schnittstelle optimal nutzen und so die Darstellungsgeschwindigkeit deutlich steigern können. Auch die laufend eingespielten Windows-Service-Patches können i.V.m. einer alten/fehlenden Grafik-Treiber-Aktualisierung plötzlich für Ärger mit stark system- bzw. grafik-intensiven Programmen sorgen. Achten Sie deshalb besonders auf einen aktuellen Grafik-Treiber. Lassen Sie sich hier von Ihrem Fachhändler beraten und recherchieren Sie die angebotene Karte auch schnell selbst im Internet. Hier finden Sie dann beispielsweise unter www.pcwelt.de folgende Kurzbeschreibung zu einer NVIDIA-Grafikkarte:

"Der Name Geforce4 460, dessen Codename NV 17 lautet, ist ein wenig irreführend. Denn eigentlich ist er der direkte Nachfolger des Geforce 2 MX und hat eigentlich mit der Geforce 4-Serie nichts zu tun, da dieser wichtige Features der GeForce3 oder der Geforce4 TI nicht implementiert hat. So fehlen Vertex- und Pixel-Shader, die die Grafikkarte zum DirectX-Paket kompatibel machen. Daher ist der Geforce 4 MX eher für den Business- und Office-Bereich geeignet..."

"Business- und Office-Bereich" soll hier heissen: für professionelle CAD-Systeme ebenso ungeeignet wie ein Onboard-Grafik-Chip , wie z.B. der Intel HD 4000 Onboard-Chip 2014 - lesen Sie dazu auch den Beitrag im AI-Forum.

Aktuell angebotene Rechner...

Aktuell werden auch Computer bzw. Notebooks angeboten, die für CAD-Systeme absolut ungeeignet erscheinen, weil sie nicht einmal einen Onboard-Grafik-Chip besitzen. Hier ist die Grafikeinheit in den Hauptprozessor integriert (z.B. AMD mit den Trinitys A10-5800K bis A4-5300, z.B. A8-5500 = eine integrierte Radeon-GPU-Grafikeinheit HD7560D mit QuadCore-CPU = zusammen kurz APU genannt). Hier teilt sich die Grafik - wie beim häufig als Minimallösung verbauten Intel HD 4000 OnboardChip - den gesamten Arbeitsspeicher mit dem Hauptprozessor, d.h. es werden von der Grafik wechselweise zwischen 2 und 4 GB des kostbaren Arbeitsspeichers mitbenutzt. Damit reduziert sich der RAM-Arbeitsspeicher auch auf 64-bit Systemen auf nur noch 2 GB, die kaum noch für das aktuelle Betriebssystem - geschweige denn für die laufenden Programme - ausreichen. Die Materialkosten werden durch diese Vereinfachung um 80% gesenkt (mit 80.-€ für die APU statt 400.-€ für Quad-Core-CPU und Grafik-GPU). Bei einem derart verbilligten System muss man sich über Abstürze, Maus- und Grafikruckler natürlich nicht wundern...

Aktuelle Grafikkarten...

Bei der Grafikkarten-Auswahl gilt wohl weiterhin der Grundsatz: "Mit einer älteren High-End-Karten fahren Sie meist besser als mit aktuell beworbenen "günstigen" Low-End-Karten. Wegen der meist guten OpenGL-Implementation empfehlen sich hier die ATI/AMD-High-End-Chips aus dem jeweiligen Vorjahr, z.B.: Radeon HD 4870 RV770 für ca. 130.-€ bis 150.-€ auf ASUS-Grafikkarten. In unseren Bürorechnern nutzen wir z.B. immer noch von AMD/ATI die Radeon X 1950, HD 4870, div. FirePro's  und von NVIDIA die GeForce 6800, 7800 und div. Quadro's. Zum Vergleich verschiedener Grafikkarten mit empfehlenswerten Karten, die trotz älteren Datums immer noch ausreichen, sehen Sie sich beispielsweise die nachfolgenden Seiten an. Auch Autodesk bietet mittlerweile eine Orientierungshilfe an. Wählen Sie hier AutoCAD auch für LTplus und andere CADs als passendes Vergleichs-Produkt : 

http://www.autodesk.com/graphics-hardware

http://www.computerbase.de/artikel/grafikkarten/2009/test_13_grafikkarten/

http://www.tweakpc.de/hardware/tests/graka/sapphire_radeon_x1950_pro/s05.php

http://www.pcwelt.de/start/computer/grafikkarte/praxis/143230/so_finden_sie_die_richtige_grafikkarte/

http://www.pcgameshardware.de/aid,648699/Radeon-HD-4800-Der-grosse-PCGH-Benchmark-Test/Grafikkarte/Test/

03/2014:

http://www.chip.de/bestenlisten/Bestenliste-Grafikkarten-PCIe--index/detail/id/733/

http://www.pcgameshardware.de/Trinity-Codename-255654/Tests/AMD-A10-5800K-und-A8-5500-Trinity-im-Test-1024192/

Einordnung des Intel HD 4000 Onboard-Chip 2014 http://www.videocardbenchmark.net/gpu.php?gpu=intel+hd+4000&id=2

Auch der verlangsamende Einfluss von "neuen" Betriebssystemen und aktuellen Programmen auf "alten" Rechnern ist nicht zu unterschätzen, so ist z.B. unser Baustellen-Notebook mit WindowsXP SP1 am schnellsten und mit Windows 7 noch komfortabel nutzbar. Gleiches kann auch für ein wirklich altes Programm wie z.B. AutoCAD LT 98 gelten. Lässt sich dieses auf "alten" Rechnern unter XP noch verwenden, kann es u.U. unter Win7 nur noch mit recht viel Fachwissen installier- und nutzbar sein. Wird andererseits auf diesem "alten" Rechner ein aktuelles Programm installiert, können diese "gefühlt" zunächst durchaus langsamer erscheinen, weil die Optimierung der grafischen Benutzerschnittstelle in erster Linie auf halbwegs aktuelle Grafikkarten, die auch noch im Handel erhältlich sind, zugeschnitten ist. Grafikkarten die bereits in Ihrem Herstellungsjahr qualitativ am unteren Ende der Skala waren, werden hier ihre Schwächen deutlich schneller offenbaren, als auch schon damals empfehlenswerte Grafikkarten (s.o.). Ein neueres Betriebssystem/Programm wird erst auf einem aktuelleren Rechner seine Vorzüge in punkto Leistung und Bedienkomfort entfalten.

 

Gut beraten wird man hier tagesaktuell eigentlich nur noch im kompetenten Fachhandel...

 

 

Windows® XP

Vista® 32/64bit

Windows® 7/8/10  32/64bit


Die Windows 10 Baustelle...

Neueste Meldungen zum aktuellen Windows 10 "Anniversary Update"

Windows-Update deinstalliert "versehentlich" auch Microsoft-Programme und notwendige System-Dateien. Auf vielen Rechnern funktionieren danach plötzlich weder Drucker noch Kamera.

Internetverbindungen werden laufend abgebrochen und reinitialisiert. Installationsprobleme liegen dann wohl, wie von MS gemeldet, an "setup files are corrupted", weil Downloads unbemerkt mehrfach unterbrochen und so zerstört werden. Laden Sie grössere Setups also mit einem NonWin10-Rechner herunter oder wechseln Sie besser gleich zu einem ausgereiften Betriebssystem wie Win 7/8.1

Die Windows-Update Installation wird häufig abgebrochen, obwohl bereits eine funktionierende Vorgängerversion installiert war

Windows-Update Installationen erfordern das Mitwirken des Anwenders und dauern bis zu 8 Stunden

Während der erzwungenen "Hintergrund-Aktualisierung" sind häufig mehrere Reboots nötig

Geplant ist Windows ab 2017 als Miet-Betriebssystem für ca. 100.-€/Jahr und Anwender

Für diese und viele andere Fehler entschuldigt sich Microsoft und verspricht Abhilfe im September - Update, d.h. zum Einsatz in Produktivumgebungen ist WIN10 weiterhin völlig ungeeignet. Windows 10 wird, wie schon Vista, nie fertig werden - Tip : der Support für Windows 7/8.1 endet erst 2023...

Vor Windows 10 in Produktivumgebungen warnen auch Fachmagazine wie c't und TechRepublic : "Windows 10 one year on : Has it been a success for Microsoft ?"

http://www.techrepublic.com/article/windows-10-one-year-on-has-it-been-a-success-for-microsoft/

1) Maybe the lack of control in regards to patches/upgrades? (no, I do not want the Russian language update!)

2) The forced use of Cortana/Bing (in the coming update) for searches?

3) Windows 8.1 will be supported until 2023 so there's absolutely no need for me to rush to upgrade.  I'll definitely be building a new machine before that date so I'd need to buy a copy of Windows anyway (if I don't do Linux full time).

Windows 10
- not for professional use. We don't need a "service" like this...

Die nachfolgenden Hinweise zur zurückgezogenen November Version 1511 gelten leider weiterhin. Vom 20.11. an bot Microsoft plötzlich und ohne Begründung nur noch das alte Juli-Start-Release an : http://www.heise.de/newsticker/meldung/Windows-10-Version-1511-wieder-per-Media-Creation-Tool-zu-haben-3018104.html

Seit der Vorstellung von Windows 10 hat Microsoft seinen Kunden mit dem Konzept „Windows as a Service“ die goldene Zukunft versprochen: ein Betriebssystem, das nie veraltet. Mit „Version 1511“ macht Microsoft nun zum ersten Mal Nägel mit Köpfen und bringt eine aktualisierte Fassung seines Betriebssystems Windows 10. Drin stecken die einen oder anderen willkommenen Verbesserungen – und offenbar auch neue Probleme :

Die Überarbeitung der Bedienoberfläche genießt in Redmond offenbar keine hohe Priorität: Die Änderungen an der Oberfläche beschränken sich größtenteils auf subtile Retuschen wie neue Icons, Farben und Stile hier und dort. Das muss kein Nachteil sein, da Microsoft einige andere mitunter hilfreiche Neuerungen eingebaut hat. Auf den ersten Blick ist also alles gut, oder besser gesagt: Es war alles gut. Das Zurückziehen der neuen Ausgabe hinterlässt einen faden Nachgeschmack und ein riesiges Fragezeichen über dem Konzept „Windows as a Service“. Es sieht danach aus, als hätte Microsoft die Premiere von Windows als Dienstleistung vermurkst. Das Problem dahinter ist anscheinend so gravierend, dass ein nachgeschobenes Windows-Update nicht zur Abhilfe ausreicht. Dabei hat Version 1511 einen recht unauffälligen Eindruck gemacht. Nach Leserrückmeldungen gab es nach dem Upgrade hier und dort Probleme wie zurückgesetzte Einstellungen für Standardprogramme und Datenschutzeinstellungen oder entfernte Apps, weil das neue Windows sie als inkompatibel erachtet hat. Weil Version 1511 nicht als simples Update, sondern als vollumfängliche Upgrade-Installation daherkommt, hörten wir manchmal auch von Abstürzen und Fehlermeldungen beim Upgrade-Prozess – allerdings deutlich seltener als beim Aktualisieren von Windows 7 oder 8.1 auf Windows 10. Wer bislang mit dem Umstieg auf Windows 10 gehadert hat, sollte das weiterhin tun: Microsoft hat „Windows as a Service“ offensichtlich nicht im Griff. c't Magazin für Computertechnik 2015 - Heft 26 - Aktualisierung - Windows 10 Version 1511 (November) - Jan Schüßler -  (jss@ct.de)

Seit September 2015 ist Windows 10.0 Service Release 1 (SR1) Build 10240 erhältlich. Microsoft sieht Windows 10 als letzte Windows-Version nach dem klassischen Versionierungsmuster an. In Zukunft wolle man keine neuen Versionen mehr veröffentlichen; stattdessen sehe man "Windows as a service": Käufer von Windows 10 erhalten via Update nicht nur Bugfixes, sondern auch Funktionen die zum Kaufzeitpunkt noch gar nicht enthalten waren, d.h. Windows 10 ändert seine Funktionalität praktisch täglich, weil Microsoft sich auch das Recht vorbehält unerwünschte Funktionen zu entfernen.

Gerade bei professionellem Einsatz in Produktivumgebungen führt dieser neue Update-Zwang zu unabsehbaren Risiken: Programme, Hardware-Treiber und Funktionen die heute noch einwandfrei funktionieren, könnten schon morgen - hoffentlich nur vorübergehend - nicht mehr nutzbar sein - siehe diverse Meldungen, z.B. vom 12.08.2015 :

Ein fehlerhafter Patch von Windows 10 sorgt für ungewollte Neustarts und instabile Systeme. Schuld daran ist der Update-Zwang des neuen Betriebssystems. Eigentlich sollten die fixen Updates von Windows 10 dafür sorgen, dass das Betriebssystem immer auf dem neuesten Stand und damit sicher und stabil ist. Jetzt verursacht ein fehlerhafter Patch Probleme. User berichten im Windows Support Forum, dass sich der Patch mit der Nummer KB3081424 nicht korrekt installieren lässt. Durch den Update-Zwang versucht Windows 10 aber immer den Patch zu wiederholen, was in einer Art Installations-Endlosschleife endet. Bei einigen Usern startet der PC mehrmals hintereinander neu. Danach kann Windows 10 zwar weitergenutzt werden, manche User berichten aber über Slowdowns. Einen einfachen Weg die Installation des Patches zu überspringen gibt es nicht. Microsoft hat aber inzwischen reagiert. Der Update KB3081436 soll die Probleme mit dem vorherigen Patch beheben. Es handelt sich um ein kumulatives Update, enthält also alle bisher veröffentlichten Patches. Das Update wird über die Windows-Update-Funktion automatisch installiert - siehe :

http://futurezone.at/produkte/zwangs-patch-versetzt-windows-10-in-neustartschleife/146.578.319

 

NEUES : Windows 10 Upgrade November 2015 : Version 1511

Das Windows 10 Upgrade November 2015 : Version 1511 löscht APPs und Microsoft System Programme und sogar MS Office Bestandteile wie z.B. die Datei "system.mdw", die für das Funktionieren von MS Access unerlässlich ist ! Abhilfe ist hier die erneute Installation des Access-Runtime Moduls von LTplus AVA: Starten Sie ..\LTplusAVA\RTSetup\RTsetup.exe und wählen Sie dort die REPARATUR "Microsoft 2000 Access Runtime reparieren".

Das aktuelle Windows 10 Upgrade verhindert sogar zeitweise Windows-Standard-Dialoge wie z.B. Drucken ! Dieser Win10-Fehler tauchte bei mehreren Kollegen schon tageweise auch bei anderen Programmen wie z.B. MS Word/Excel auf verschwand dann aber wieder - siehe Hinweise zu "Windows as a Service" auf der Homepage. Deshalb raten alle Experten vor Mitte 2017 vom Einsatz von Win 10 in Produktivumgebungen ab !

Windows 10 ist nun ein "Service", d.h. wird nie fertig entwickelt...

Vor den Gefahren in Produktivumgebungen, die Windows 10 As A Service beinhaltet warnen wir und auch viele Computerzeitschriften seit Erscheinen von Win 10. Daß Ihr Windows sich nicht verändert, können Sie seit "Windows 10 as a service" mit Bestimmtheit leider nie als sicher annehmen, weil sich Windows 10 ohne Ihr Zutun automatisch im Hintergrund "aktualisieren" kann - lesen Sie dazu unbedingt unsere Hinweise zu Win 7-10 auf der Homepage.

Es gibt zahlreiche Programme, die sich unter bewährten Windows- Versionen installieren und unter übergestülptem Win10 noch nutzen liessen, d.h. an den Programmen liegt es "leider" nicht, andernfalls könnten wir darauf reagieren. Es ist eine schlimme Situation an der wir kaum etwas ändern können. Auch wir suchen praktisch täglich nach Workarounds für jene, die das Wagnis Win10 im produktiven Umfeld eingehen wollten.

Haben Sie schon die verschiedenen Kompatibilitätsmodi durchprobiert ? Sie sollten eine bis dato funktionierende Programmversion eigentlich auch unter Windows 10 via Windows-Wiederherstellungspunkt zurückbekommen. Haben Sie das schon mal gemacht ?

Das Fenster "Das Programm wird geschlossen und Sie werden benachrichtigt, wenn eine Lösung verfügbar ist" wird nicht von unserem Programm, sondern Microsoft Windows angezeigt. Eine Lösung haben wir als Anwender tatsächlich noch nie bekommen. Also bleibt nur das Warten auf das nächste versteckte Win10-Update, oder besser erstmal ein Downgrade auf ein bewährtes Win7/8...

Unter der uns vorliegenden aktuellsten Win10-Entwicklerversion lässt sich V15 (und auch V12) installieren und nutzen. Wir setzen Win10 aber dennoch aus den auf der Homepage genannten Gründen nicht ein...

Bis einschließlich Windows 8.1 war es möglich, einzelne Windows-Updates von der Installation auszuschließen (bzw. auf Updates gänzlich zu verzichten). Dies führte in der Vergangenheit dazu, dass Sicherheitsaktualisierungen nicht oder verspätet installiert wurden. Bei Windows 10 kann der Benutzer nur noch den Zeitpunkt des Neustarts nach einem Updatevorgang festlegen, nicht aber, ob ein Update überhaupt installiert werden soll oder nicht; dies soll zum einen Sicherheitsrisiken minimieren aber auch die Kompatibilität von Dritt-Anwendungen erhöhen bzw. die Pflege von Software vereinfachen. Nur Benutzer von Windows 10 Pro können die Installation zeitlich aufschieben, aber nicht verhindern. Für diese Änderung wurde Microsoft kritisiert, da es vorkommen kann, dass Updates die ordnungsgemäße Funktion des Computers stören.

Nur bei den Volumenlizenzen von Geschäfts-/Großkunden (Windows 10 Enterprise für Unternehmen) lassen sich automatische Updates abschalten bzw. rückgängig machen. Unter der Windows 10 PRO Version lassen sich Updates/Upgrades zumindest für einen bestimmten Zeitraum (momentan 3 Monate - Stand 12/2015) verschieben :

Microsoft bietet via Microsoft Knowledgebase bei den sog. Consumer-Editions wohl auch deshalb ein Diagnostics Tool an, mit dem sich Updates auch weiterhin verbergen lassen, so dass sie nicht mehr automatisch installiert werden - siehe :

How to temporarily prevent a Windows or driver update from reinstalling in Windows 10 (KB3073930)

 

Microsoft orientiert sich bzgl. seiner Datensammellust jetzt an Apple, Facebook und Google. In Anbetracht des Umfangs dieser Datenerhebung warnen Verbraucherschützer vor einer umfassenden Ausforschung des Nutzers – die Verbraucherzentrale schreibt, dass sich dadurch der „PC in eine Art private Abhöranlage verwandelt“. Windows 10 übermittele Nutzerdaten wie Name, Alter, Geschlecht, Standort, gekaufte Digitalgüter und teilweise auch aufgerufene Webseiten oder Suchbegriffe an Microsoft, das diese dann auswerte. Mit den Standardeinstellungen, wie sie Windows 10 bei der Expressinstallation vorschlägt, überträgt Windows 10 eine Vielzahl von Daten an Microsoft. Für den Sprachassistenten Cortana nutzt Microsoft z. B. den Kommunikationsverlauf und die Inhalte von Nachrichten. Außerdem werden u. a. folgende Informationen verwendet: Standortinformationen und -verlauf des Geräts, Kontakte, Spracheingaben, Suchverlauf, Kalenderinformationen. Diese Informationen werden auf einem Microsoft-Server im Internet gespeichert. Die übertragenen Daten umfassen außerdem eine app-übergreifende Werbe-ID, mit der es möglich ist, einen Benutzer bei der Benutzung unterschiedlicher Apps eindeutig zu identifizieren und ihm personalisierte Werbung anzuzeigen. Übertragen werden außerdem nicht näher benannte Informationen zum Schreibverhalten und Informationen zur Standortbestimmung (z. B. über WLAN-Netze in der Umgebung). Außerdem gewährt Windows 10 Apps standardmäßig Zugriff auf Webcam und Mikrofon. Das Sammeln von Nutzerdaten könne zum Teil eingeschränkt, nicht aber vollständig deaktiviert werden - siehe: Windows 10: Neue Datenschutzbestimmungen – Windows wird zur Datensammelstelle

 

Die Zugriffsmöglichkeiten über die in Windows von Werk aus eingebaute Hintertür  kann man nachlesen in den Datenschutzbestimmungen von Microsoft: "Schließlich werden wir auf personenbezogene Daten zugreifen, diese offenbaren und bewahren, einschließlich privater Inhalte (wie der Inhalt Ihrer E-Mails und andere private Mitteilungen oder Dateien in privaten Ordnern), wenn wir in gutem Glauben sind, dass dies notwendig ist".

Anwender müssen also damit rechnen, daß sich in Einzelfällen ein Microsoft-Mitarbeiter mit ihrem Rechner verbindet und ferngesteuert Programme ausführt oder einen Blick in Anwenderdateien wirft - siehe :

http://www.microsoft.com/de-de/privacystatement/default.aspx
http://www.heise.de/ct/ausgabe/2015-20-Was-nach-dem-Windows-10-Upgrade-zu-tun-bleibt-2795111.html

Für alle Windows-10-Varianten läuft der Mainstream Support (für Privat-/Endkunden) bis 13. Oktober 2020, der Extended Support (für Geschäfts-/Großkunden) ist bis 14. Oktober 2025 geplant.

 


Spooky - Windows 10

Aktuelle Virenscanner vs. Heuristik

Mittlerweile scheitert die Ausführung von Programmen und Setups häufig an veralteten Virenscannern, die mit heuristischer also verhaltensbasierter Virenkennung ausgestattet sind. Virenscanner, wie Microsoft Security Essentials, Microsoft Defender und z.B. auch AVAST müssen Sie bei der Installation ggf. kurz abschalten, weil diese mittlerweile sogar bereits gescannte und von ihnen selbst als virenfrei befundene Setups aufgrund ihrer Heuristik an der Ausführung hindern...


Windows 10 entspricht unter der Haube weitgehend Windows 8/8.1, d.h. alle nachfolgenden Hinweise zu den Vorgängerversionen Windows 7 + 8/8.1 gelten weiterhin. Weitere Tips und Hinweise zu "Windows as a Service" = WaaS? finden Sie HIER...

 

Das überarbeitete Vista ist seit 2009 unter dem Namen Windows 7/8 auf dem Markt. Einige der unangenehmen Eigenschaften von Vista konnten hier beseitigt bzw. zurückgenommen werden, sodaß sich zumindest für leidgeprüfte Vista-Anwender ein erneutes Update lohnen könnte.

 

Zitat aus der Microsoft-Marketing-Abteilung:

Windows 7   Die beste Unterhaltung auf Ihrem Computer...

Windows 7 bietet umfangreiche, dynamische Unterhaltungsmöglichkeiten auf Ihrem Computer und ermöglicht das problemlose Erstellen von Heimnetzwerken sowie das Freigeben all Ihrer Lieblingsfotos, -videos und -songs. Sie können sogar Fernsehsendungen ansehen, anhalten und wiederholen oder aufzeichnen, um diese zu einem beliebigen Zeitpunkt an einem beliebigen Ort anzusehen.

Windows 8 entspricht auf der Arbeitsfläche (Desktop) also unter der Haube weitgehend Windows 7. Lediglich der Startbildschirm wurde für TouchScreens und Tablets um weitere Unterhaltungs-funktionen erweitert.

 

Sonst alles wie gehabt - der "neue" Windows 8 Desktop...

Die Herstellerzertifizierung entspricht den kostenpflichtigen "Gelben Seiten für Windows-Programme", d.h. hier wird lediglich eine kostenpflichtige Programmhersteller-Datenbank abgefragt. Hier möchte Microsoft, wie Apple es schon länger vormacht, von jedem Programmhersteller für jedes seiner Programme einen nicht unerheblichen jährlichen Geldbetrag für die Eintragung in die "Gelben Seiten für Windows-Programme".

 

Andernfalls soll der Anwender in Zukunft durch die sogenannte "SmartScreen" verunsichert werden. Unter "Weitere Informationen" gut versteckt findet man nun das von Win7 leidlich bekannte "Trotzdem ausführen"

 

Hier kann man getrost "Trotzdem ausführen" wählen, da die SmartScreen der Benutzerkontensteuerung auch hier die Arbeit lediglich verlangsamt und verkompliziert, indem kostenpflichtige "Zertifikate" ohne jede Aussagekraft laufend geprüft werden und dies ohne dafür mehr Sicherheit zu bieten. Lesen Sie dazu auch :

Windows 7/8/10 Benutzerkontensteuerung ist weiterhin nur verhältnismäßig sicher...

Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit sollte man nach ihrem Kosten/Nutzenverhältnis bewerten. Zu den Kosten gehören dabei nicht nur monetäre Größen, sondern auch mangelnder Komfort beziehungsweise zu ertragende Nerverei. Der Nutzen hingegen ist vor allem daran zu bemessen wie viel potenzielles Ungemach etwas verhindert und wie zuverlässig es das tut.

Die angesehene Computerzeitschrift c't empfiehlt nicht mehr sich mit Accounts mit eingeschränkten Rechten oder hohen Sicherheitseinstellungen der Benutzerkontensteuerung UserAccountControl (UAC) abzumühen, weil der Nutzen vergleichsweise gering ist. Fast alles, was ein typischer Trojaner (wie der verbreitete Bundestrojaner) bewerkstelligen will, kann er auch mit normalen eingeschränkten Anwenderrechten: Passwörter oder Online-Banking ausspionieren, Spam verschicken, sich an DDoS-Attacken beteiligen, den Computer als Ganzes sperren und vieles mehr - Fazit: beträchtlicher Aufwand für wenig Schutz - siehe c't 2012, Heft 20

Die sporadisch beim Beenden von Programmen auftauchende Meldung "Programm funktioniert nicht mehr" bedeutet lediglich, daß das Programm schnell und dennoch sauber beendet wurde, dies allerdings bevor die langsame Benutzerkontensteuerung es einer ausgiebigen Prüfung unterziehen konnte.

LTplus ist sowohl auf der 32-bit als auch auf der 64-bit Version lauffähig. Wir empfehlen hier generell die 32-bit Version, weil die Windows-Arbeitsspeicher-Verwaltung hier den angebotenen Rechnern angemessen ist und fast alle Programme und Geräte-Treiber derzeit nur in der 32-bit Variante angeboten werden. Daneben setzt man sich bei der 64-bit Version der rigiden Windows-Herstellerzertifizierung auch noch bei den unerlässlichen Geräte-Treibern aus - siehe Hinweise zu 64-bit im AI-Forum

 

Die aktuelle Version wurde bereits an  Windows 7/8 + 10 angepasst, d.h. die Icons sind durchweg in Grautönen gehalten um als sekundäre Programm-/Werkzeugoberfläche gegenüber Ihren eigenen Architektur-Entwürfen optisch zurückzutreten.

Installieren Sie alle Programme unter Vista und auch Windows 7/8/10 in ein beliebiges Verzeichnis wie z.B. "C:\Anwendungen" oder "X:\Programme" um es sinnvoll auch ohne Administratorrechte nutzen zu können. Installieren Sie Programme, wegen des sogenannten Windows-ProgramFile-Bug, auf keinen Fall in einen der speziellen Windows-Unterordner "C:\Programme" bzw. "C:\Program Files" (beide read-only, siehe auch Microsoft Support zum Windows 7/8/10 ProgramFile-Bug). Es gibt auch keinen Grund ein erheblich teureres Programm, wie Ihr AutoCAD, in das Unterverzeichnis des 100.-€ Windows 7/8/8.1 zu packen - mehr dazu erfahren Sie hier...        

 

Windows 10 ist noch nicht fertig...

28.10.2015 - Aktualisierung - Rel. 10565 (>10.540!) immer noch fehlerhaft:

Tester der Windows-10-Vorabversion 10565 haben ein Update bekommen, das einige Systeme nur noch in einen Bluescreen booten lässt. Wie Microsoft-Insider-Chef Gabriel Aul bestätigt, führt das kürzlich veröffentlichte Update KB3105208 zu Problemen mit UEFI-PCs, bei denen das zur Absicherung des Startvorgangs vorgesehene Feature Secure Boot aktiviert ist. Aul empfiehlt betroffenen Nutzern, Secure Boot temporär auszuschalten, um das System ohne Probleme starten zu können. Anschließend sollte das für den Bluescreen verantwortliche Update KB3105208 deinstalliert und der Rechner neu gestartet werden...

Microsoft hat das "neue" Windows noch nicht ganz fertig (Windows 10 Stand 9/2015 Insider-PreRelease 10.240 bzw. 10.540 unstable !), d.h. es sind noch reichlich BUGs enthalten. Deshalb sollten Sie entgegen der Hinweise zu den anderen Windows-Versionen mindestens bis zum dritten "Service-Pack/Flowing-Update" folgende Punkte beachten:

1. Als erstes kontrollieren Sie Windows 10 auf die von Microsoft "kostenlos" mitgelieferten APPs und System-Bremsen (z.B. SPIGOT) und deinstallieren diese - sonst lahmt alles...

2. Setups sollten Sie unter Windows 10 besser "Als Administrator ausführen". Arbeiten können Sie dann wie gewohnt auch ohne Administrator-Rechte...

3. Windows 10 fehlen noch reichlich "neue" System.DLLs, die in den älteren Versionen vorhanden waren. Microsoft wird diese erst mit den "Service-Packs/Flowing-Updates" nachliefern. Deshalb funktionieren Programme wie MS ACCESS (also auch unser AVA) unter Windows 10 momentan nur im Kompatibilitätsmodus für Windows 98/ME - was aber kein Nachteil sein muss, weil Microsoft hier bewährte und jahrelang erprobte DLLs verwendet...

4. Unter Windows 10 in der englischen Version müssen wir bei der Registrierung momentan noch statt des vorgegebenen dt. Komma den "amerikanischen" Punkt eintippen, weil Windows 10 sonst eine Exponential-Funktion vorschlägt. Also statt xxxxxxx,xxxxx Komma den Punkt eintippen: xxxxxxx.xxxxx sonst wird von Windows 10 umformatiert in: "x.xxxxxxxxxxxE+11"...

5. Fehlermeldungen haben ihren Grund meist in Standard-Windows-Funktionen, die unter Windows 10 noch fehlen und von Microsoft momentan erstmal nur im Kompatibilitätsmodus mitgeliefert werden.  So meldet z.B. auch Microsofts MS ACCESS bei der Installation eine fehlende VFPODBC.dll, die aber mittlerweile auch garnicht mehr notwendig ist - wir klicken hier also wie so oft auf IGNORIEREN und alles wird dennoch einwandfrei funktionieren...

6. Als möglichen Workaround nennt Microsoft aktuell: Nach einem Rechtsklick auf das Icon einer betroffenen Anwendung können die Nutzer unter den Kompatibilitäts-Einstellungen das Programm dazu zwingen, im Kompatibilitätsmodus für eine ältere Windows-Version zu starten. Starten Sie hier das Programm im Kompatibilitätsmodus für WinXP und nutzen Sie so zusätzliche Eigenschaften der XP-Version, die in der aktuellen Windows-Version noch fehlen, oder nutzen Sie einen der weiteren  Tips aus unserem AI.Forum ...

7. Für all jene Kollegen, die mit der Installation, Handhabung von Benutzerkonten, oder Windows 7/8/8.1/10 im allgemeinen noch Umstellungsprobleme haben, stellen wir unseren neuen LTplus-Assistenten zur Verfügung. Dieser setzt eine bereits erfolgte aktuelle LTplus Installation voraus,die damit zugleich reinitialisiert, also auch ohne Neuinstallation wiederhergestellt wird, und hilft bei der Analyse und Optimierung des Betriebssystems:

Windows 10 entspricht unter der Haube weitgehend Windows 8/8.1, d.h. alle nachfolgenden Hinweise zu den Vorgängerversionen Windows 7 + 8/8.1 gelten weiterhin. Weitere Tips und Hinweise zu "Windows as a Service" = WaaS? finden Sie HIER...

 

 

Weitere Links zu Windows 7/8 + 10 finden Sie auch noch im AI-Forum. Die nachfolgenden Hinweise zu Vista® sollten nun eigentlich der Vergangenheit angehören...

Am 30.01.2007 als Release auf den Markt geworfen, im Jahre 2008 wurde lediglich ein Marktanteil
von max. 4% in Deutschland erreicht. Wohl auch deshalb hatte sich Microsoft mittlerweile für die Unannehmlichkeiten entschuldigt und für Ende 2009 ein überarbeitetes "neues" Windows 7 angekündigt. Möglicherweise lassen sich ja wirklich ein paar Unerfahrene von den Werbeversprechungen, der bunten Oberfläche und den putzigen Gimmicks zu einem Update auf das neue Unterhaltungs-System hinreissen - um Fragen und Ärger vorzubeugen die folgende Tabelle:

 

  Vista® Kompatibilität:
Installation unter Vista ?  

Zumindest 1x nach der Installation als Admini-
strator
starten, damit Registry-Einstellungen ini-
tialisiert werden - andernfalls blinkt z.B. beim Start
kurz ein IntelliCAD-Hinweis zu REGEDIT auf.

 

   
Komfortables Arbeiten wie unter WindowsXP gewohnt ?

 

Die LTplus-Programme laufen unter Vista®,
wie die meisten aktuellen Programme (z.B.
AutoCAD/LT 2011), wirklich komfortabel nur
mit Administratorrechten ...

siehe Vista
  Tip 2

 

   
Ändern/Anpassen von Menüs oder Werkzeugkästen unter AutoCAD ?  

Auch die aktuellen AutoCAD/LT Versionen
müssen immer dann
mit Administrator-
rechten
gestartet werden, d.h. sie müssen
sie
"Als Administrator ausführen...", wenn
ein Script gestartet werden soll, oder Sie die
Werkzeugkästen (CUI) anpassen möchten.

 

   
"Ältere" Programme allgemein  

Immer   "Als Administrator ausführen..." ,
wenn das Programm vor 2009 gekauft wurde

Programme, die auch noch xp-kompatibel sind,
d.h. weiterhin unter allen Windows-Varianten
laufen, dürfen Sie NICHT in den Windows-Ordner
C:\Programme, sondern nur in einen beliebigen
anderen Ordner installieren - s.a. Windows 7

 

"Ältere" Hardware allgemein  

Immer  Treiber-Verfügbarkeit prüfen... ,
wenn die Hardware vor 2009 gekauft wurde

 

   

 

Vista®-Tip 1 :

Programme, hier z.B. AutoCAD/LT, lassen sich auch ohne einen Patch "Als Administrator ausführen...", also auf dem Icon von AutoCAD/LT bzw. !_LTplus_Neustarten mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufrufen und dort "Als Administrator ausführen..." wählen.

 

Vista®-Tip 2:

Dauerhaft kann dies auch unter "Eigenschaften" und dort unter "Kompatibilität" eingestellt werden.

 

Markieren Sie hier "Programm als Administrator ausführen". Tun Sie dies auch unter "Einstellungen für alle Benutzer..."
 

Vista®-Tip 3:

Schadprogramme lassen sich mit dem Windows Defender entfernen :

Weitere Links zu MS-Vista® finden Sie auch noch im AI-Forum...

 

 

LTplus architektur  @  Apple ® MacOS X

In VMs und DualBoot-Systemen ( Apple Bootcamp & Linux Grub ) läuft LTplusCAD auch mit Apple MacOS X und Linux wie unter  Windows gewohnt. Interessant ist hier auch das bei Mac-Professionals beliebte CrossOver, weil damit LTplus und viele andere Windows-Programme auch ohne eine Windows-Lizenz direkt unter Apple MacOS X gestartet werden können.

CrossOver basiert auf der freien Software Wine, einer Implementierung der Windows-Schnittstellen, die ursprünglich für Linux entwickelt wurde. Deshalb läuft LTplusCAD auch unter Linux, ist dort aber wegen der Linux-Treiber-Problematik weiterhin wohl nur für Experten geeignet...

Codeweavers brachte das Produkt ursprünglich unter dem Namen CrossOver Office für Linux auf den Markt. CrossOver wird für Apple MacOS X für ca. 40.- € angeboten unter: http://www.codeweavers.com/

Codeweavers bietet hier auch eine 14-Tage-Testversion an, damit Sie die Kompatibilität von CrossOver mit Ihrem jeweiligen Apple MacOS X überprüfen können: http://www.codeweavers.com/products/#cxmac

Installieren Sie die aktuellen LTplusCAD-Versionen auch unter CrossOver für MacOS X. Wenn Sie unser exklusives 30-Tage-Rückgaberecht nutzen möchten, bestellen Sie LTplusCAD als AI.Network-Version. Für die zum Kauf bereits entschlossenen Kollegen gibt es auch noch die Download-Versionen, die den vollen Funktionsumfang beinhalten, aber noch kostengünstiger mit bis zu 30% Rabatt angeboten werden.

Nur die aktuelle LTplus architektur Standalone läuft auch unter Mac OSX + CrossOver, d.h. dies gilt nicht für unsere AutoCAD-Applikation. Letztere kann auf dem Mac nicht funktionieren, weil hier NUR das grundverschiedene AutoCAD-LT-Mac läuft. Das AVA sollten Sie via kostenloser Testversion unter CrossOver testen - Erfahrungswerte dazu haben wir leider noch nicht...

CrossOver kommt wohl momentan nicht mit den laufenden Betriebssystemänderungen mit. Im "compatibility-center" findet man nur Programme, die ein Entwickler aktiv dort eingetragen hat, was wir erst ab Medal Gold machen würden, d.h. z.B. hat nur MS Excel 2000 Gold und es ist unseres Wissens kein einziges aktuelles CAD eingetragen.

siehe: http://www.codeweavers.com/compatibility/browse/name/?letter=m;sort[app_name]=ASC

Wir haben LTplus CAD unter Lion 10.7.0 und der aktuellen OSX-Version problemlos installieren können - empfehlen würden wir es aber immer unter einer beliebigen Windowsversion, weil die Apple Hardware in der Emulation ihre Schwächen offenbart.

siehe: http://www.ltplus.de/lizenzen.htm#macOSX

Kommt beim Programmstart eine Fehlermeldung kann man oft durch Ändern der Startparameter unter CrossOver etwas erreichen. Jede VM ist natürlich CrossOver überlegen, weil dann ein echtes Windows und keine Emulation vorhanden ist. CrossOver wird aber gerne eingesetzt,wenn man sich von MS unabhängig machen möchte, oder um praktisch rückstandsfrei Windows-Programme zu testen. Man muss sich aber mit dem IOS-Release des jeweiligen Rechners und CO oft recht intensiv beschäftigen...

Unter MacOS X sind DWG-Konvertierung und Grafikanzeige nicht ganz so schnell wie unter Windows XP, aber schneller als unter Linux Versionen - dies liegt wohl an der mangelnden Linux-Treiber-Unterstützung.

 

Die native Windows-OpenGL-Schnittstelle kann unter MacOS X nicht genutzt werden. Dafür gibt es im LTplusCAD 3D-Menü das Tool X-Render und den 3D-Modeller, der neben einem QuickShader zusätzlich auch einen High-Quality-Renderer beinhaltet.

Nur bei den älteren Versionen, z.B. LTplusCAD V 10, benötigen Sie zur Vervollständigung der Installation auch noch die kostenlosen LTplus eXtensions für Apple MacOS X , die Sie kostenlos hier herunterladen können : http://www.ltplusAI.de/download/Setup_eXtensions.zip

 

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